Vision
Der Weg aus der Sucht ist der Weg in eine positive Zukunft durch die Übernahme der Eigenverantwortung für die Zielerreichung. Ressourcen- und lösungsorientierte Ansätze auf der Basis der Klinikkonzeption für alle Beteiligten (Patienten, Mitarbeiter, Unternehmensleitung, Leistungsträger und Zuweiser), erhöhen die Zufriedenheit, den Erfolg und führen zu Sicherheit und Stabilität.

Mission
Die Klinik ermöglicht gemäß der Therapiekonzeption dem suchtkranken Menschen entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten und Kompetenzen eine Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die Klinik versteht sich als einen Baustein innerhalb der langfristigen Zukunftsperspektive des Suchtkranken zu seiner abstinenten Lebensführung.

Werte
I. Das Menschenbild der Klink basiert auf dem Respekt vor dem Menschen mit einer Suchterkrankung und auf dem Grundsatz, nur dort therapeutisch einzugreifen, wo er ohne Hilfe Schaden nehmen würde.
II. Die Hilfe in der Klinik besteht aus den in der Konzeption festgelegten Interventionsstrategien. Sie haben das Ziel einer optimalen Integration des suchtmittelabhängigen Patienten in die Gesellschaft und eine weitgehend selbstbestimmte Gestaltung seiner Lebensführung.
III. Der Umgang mit dem Suchtkranken ist für den Mitarbeiter immer therapeutisch; es ist immer ein reflektiertes planmäßiges Handeln mit dem Patienten erforderlich.
IV. Dieser therapeutische Umgang ist für alle in der Klinik tätigen Mitarbeiter verbindlich.
V. Die Therapie und Betreuung suchtkranker Menschen haben zu jeder Zeit Vorrang gegenüber anderen Akti-vitäten und Handlungen innerhalb der Klinik. Dieser an den Problemen des Suchtkranken orientierte Zugang bedeutet, dass der Patient jederzeit mit Respekt und Sorgfalt behandelt wird.
VI. Ein kooperativer Umgang für jeden Mitarbeiter der Klinik ist unverzichtbar. Alle Funktionen werden in größtmöglicher Gemeinsamkeit und Transparenz wahrgenommen, d. h. Fehler sind zu benennen, Fehlerursachen zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Der ressourcen- und lösungsorientierte Ansatz der Klinikkonzeption ist auch auf die Mitarbeiter anzuwenden und von diesen umzusetzen.
VII. Die Identifikation des einzelnen Mitarbeiters mit seiner Arbeit und der Klinik ist für uns selbstverständlich. Jeder Mitarbeiter ist ein Vertreter der gesamten Klinik in der Öffentlichkeit. Daher ist ein loyales, fachliches und informationsvermittelndes Auftreten für jeden Mitarbeiter verpflichtend.
VIII. Ein wirtschaftliches Grundverständnis ist für den Mitarbeiter unverzichtbar. Er muss neben einem therapeutisch gezielten Handeln auch ein wirtschaftlich orientiertes Handeln für die Klinik umsetzen, d.h. es sind Ressourcen zu optimieren, sinnvoll planmäßig einzusetzen und mit Inventar und anderen Dingen ist verantwortungsbewusst umzugehen.
IX. Die Datenschutzbestimmungen sind, sowohl die Patienten als auch die Klinikvorgänge betreffend, jederzeit zu gewährleisten.
X. Im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung ist das Ziel der gesamttherapeutischen Arbeit der Klinik neben dem Erreichen der individuellen Abstinenz und Nachreifung des Patienten die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit und die Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft. Neben dieser Hauptaufgabe ist die Klinik in die regionale und überregionale Suchtarbeit eingebunden.
XI. Die permanente Organisationsentwicklung führt zu kontinuierlichen Verbesserungen der Prozesse und Strukturen nach dem Grundsatz: „Organisation folgt der Entwicklung“.

Die Klinik ist im Rahmen des Suchthilfenetzes Baden-Württemberg engagiert; sie ist Kooperationspartnerin des Arbeitskreises Sucht des Landkreises Freudenstadt und arbeitet in der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft im Rahmen des Gemeinde-Psychiatrie-Verbundes verbindlich und regelmäßig mit. Die Zusammenarbeit geschieht durch gemeinsame Fortbildungen mit benachbarten Fachkliniken und Krankenhäusern. Regelmäßig führen wir Präventionsveranstaltungen für Schulen und Betriebe durch.